Lange Nacht der Lieder Waldbühne Bernau am Mechesee, Bernau-Lobetal am 26.05.18

Samstag 26.05.18
Einlass: 17.00, Beginn: 18.00
Waldbühne Bernau am Mechesee, Bodelschwinghstraße, 16321 Bernau-Lobetal

Tickets zu Lange Nacht der Lieder Bernau-Lobetal

PreiskategoriePreisAnzahl 
Freie Platzwahl, VVK bis 31.3.30,00 € 
Ermäßigt für Schüler Studenten22,00 € 

Informationen

Längst sind die Open-Air Veranstaltungen in der Waldkirche Lobetal kein Geheimtipp mehr. Bereits zum 9. Mal wird Siebenklang an diesem wunderbaren Friedensort

mit einem besonderen Programm zu Gast sein. An einem lauen Sommerabend im wunderschönen Monat Mai erklingen unter freiem Himmel bekannte Lieder und neue Songs. „Alte Hasen“, die  längst in der Musikwelt angekommen sind, treffen auf sogenannte Newcomer, Neuentdeckungen mit großen Stimmen und sensiblen Inhalten, die unbedingt gehört werden müssen.

Den Auftakt für dieses kleine Liederfestival wird der hochbegabte junge Berliner Sänger und Texter Max Prosa machen. Nie hatte dieser junge Mann mit dem treffenden Namen bisher Probleme, seine Gedanken und Beobachtungen zu Papier zu bringen. Prosa hätte einfach ein Dichter werden können, aber er hatte mehr im Sinn: Seine Poesie mithilfe von Musik in einen neuen Kontext zu überführen und so ein großes organisches Ganzes zu erschaffen.  Wie sagt er selbst so schön: „Mir geht es nicht unbedingt darum, etwas zu sagen, was noch nie gesagt wurde. Sondern ich will das, was bereits gesagt wurde, so formulieren, dass es gefühlt wird.”

Was für ein herrlicher Anspruch und wie gern lassen sich  die Veranstalter bei allen Planungen von seinem  Motto „Die Phantasie wird siegen“  beflügeln.

Dieser grandiosen und kraftvollen Einstimmung folgt der Auftritt der Sängerin Alin Coen. Seit 2010 ist diese junge Frau, als Tochter einer deutschen Ärztin und eines mexikanischen Künstlers zweisprachig aufgewachsen, eine ganz wichtige Stimme in der Singer-Songwriter-Landschaft dieses Landes.   „Das ist eine Stimme, in deren poetischer Intensität man sich verlieren kann.“ schreibt der Weser-Kurier oder die Badische Zeitung bemerkt: „Alin Coen ist vielleicht der charmanteste Tupfer der neuen deutschen Innerlichkeit in der Musik“.

Mit einem „alten Hasen“ der Szene wird das fulminante Programmkonzept fortgesetzt. Die Veranstalter freuen sich sehr auf eine erneute Begegnung mit dem fantas-tischen Sänger, Texter, Pianisten, Gitarristen, dem kühnen Beobachter, klugen Denker, kritischen Zeitgenossen Heinz Rudolf Kunze, der mit einer Fülle von Liedern aus über 30 Jahren „Kunzeliederschöpfungsgeschichte“ aufwarten wird.

Am Ende des Programms, wenn am immer dunkler werdenden Abendhimmel die ersten Sterne funkeln, betritt der beliebte Sänger Norbert Leisegang mit seinem Keimzeit Akustik Quintett die Waldkirchenbühne. Sie spielen Songs aus dem aktuellen Album „Albertine“, das den Namen der weiblichen Hauptfigur aus Marcel Prousts Romanzyklus »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« trägt – und natürlich eine Auswahl an Keimzeit-Klassikern. Ein Großteil der Band spielt mittlerweile schon seit 2010 zusammen. Der Sound ist in der Klangwelt der 1960er und 70er Jahre verwurzelt.

Alles ist handgemacht und auf dialektische Art modern-anachronistisch. „Unser Sound darf gefällig sein, muss er aber nicht. Wir machen Popmusik ohne uns zu verbiegen“, erläutert Leisegang sein musikalisches Credo.

Ob mit „Kling Klang“ nach Feuerland, auf einem Schiff nach Singapur oder von der Waldkirche direkt auf einem Esel ins All. Das wird ein Fest – für die ganze Familie!