JAN PLEWKA singt RIO REISER Alter Güterschuppen am Bahnhof Bernau, Bernau am 22.04.23

Samstag 22.04.23
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Alter Güterschuppen am Bahnhof Bernau, Ladestraße, 16321 Bernau

Tickets – JAN PLEWKA singt RIO REISER Bernau

Platzierte Tickets/Best-Place Buchung

PreiskategoriePreisAnzahl 
Bereich A 37,00 € (incl. 2,00 € Gebühren)
Bereich B 35,50 € (incl. 2,00 € Gebühren)
Bereich C 34,00 € (incl. 2,00 € Gebühren)
Bereich D 32,50 € (incl. 2,00 € Gebühren)
Wählen Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan
Bereite Daten vor...
KartenPreis
JAN PLEWKA singt RIO REISER - Bereich A37,00 €
JAN PLEWKA singt RIO REISER - Bereich B35,50 €
JAN PLEWKA singt RIO REISER - Bereich C34,00 €
JAN PLEWKA singt RIO REISER - Bereich D32,50 €

Informationen

JAN PLEWKA singt RIO REISER, „LASS UNS EIN WUNDER SEIN“
und die Schwarz-Rote Heilsarmee

Sommer 1970: Rio Reiser singt „Macht kaputt, was Euch kaputt macht“ – die Geburtsstunde der Polit- und Kultrockband Ton Steine Scherben. Wie keine andere deutsche Band drücken die Scherben das Lebensgefühl ihrer Generation aus. Doch Rio Reiser ist auch ein charismatischer Einzelgänger.
Als sich die Band 1985 trennt, beginnt Rio seine Solokarriere. Hinter dem Polit-Rocker kommt der romantische Träumer zum Vorschein, der in seinen Liedern der Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe Ausdruck gibt. Jan Plewka und die Schwarz-Rote Heilsarmee stellen diesen verletzlichen Rio ins Zentrum ihres Abends. Und wenn sie die Lieder des ehemaligen „Königs von Deutschland“ spielen wie etwa „Halt Dich an Deiner Liebe fest“, „Alles Lüge“, „Junimond“ oder „Für immer Dich“, dann geht das über ein bloßes Rockkonzert weit hinaus. Denn Jan Plewka, der Frontmann von
Selig, ist an diesem Abend Sänger, Musiker und Schauspieler zugleich. Er ist ganz dicht bei seinem Idol und bleibt doch immer er selbst. Und das Publikum ist hingerissen, begeistert, berührt. Es erliegt seiner Stimme und seinem Charme gleichermaßen.
Seit 2005 dauert diese Konzertreise mit den Liedern von Rio Reiser nun schon an. Und auch nach über 250 gespielten Konzerten hat der Abend nichts von seiner Dringlichkeit und Ausstrahlung eingebüßt. Ganz im Gegenteil - noch immer gilt, was das Hamburger Abendblatt schon damals zur Premiere geschrieben hatte: „Wer vor Glück heulen möchte“, war dort zu lesen, „muß sich diesen Abend anschauen.“


Während die Schwarz-Rote Heilsarmee den bröseligen Folk-Groove derScherben und die polierte Eleganz von Reisers Solo-Songs aus den 80ern authentisch nachstellt, überzeugt der 38-Jährige gerade deshalb, weil er das Original nicht imitiert: Mit seiner kratzig-charismatischen Intonation gibt Plewka den Stücken einen eigenen Charme. So dürfte es bei Keine Macht für Niemand oder dem Rauch-Haus-Song wieder rührende Verbrüderungsszenen zwischen Künstler und Publikum geben. Und wem bei Junimond nicht mal ein kleiner Kloß im Halse stecken bleiben wird, der hat niemals Liebeskummer gehabt. (Tagespiegel Berlin)