Jasmin Tabatabai & David Klein-Quartett Stadtpark Bernau, Bernau bei Berlin am 26.08.21

Donnerstag 26.08.21
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Stadtpark Bernau, Parkeingang: Berliner Straße 52-54, 16321 Bernau bei Berlin

Tickets zu Jasmin Tabatabai & David Klein-Quartett Bernau bei Berlin

PreiskategoriePreisAnzahl 
EINZELPLATZ mit Abstand entspr. der aktuellen Regeln 31,00 € (+2,00 € Gebühren) 
Ticket für 2 Personen-Gruppe 62,00 € (+2,00 € Gebühren) 
Ticket für 3-Personen-Gruppe 93,00 € (+2,00 € Gebühren) 
Ticket für 4-Personen-Gruppe 124,00 € (+2,00 € Gebühren) 

Informationen

Jasmin Tabatabai & David Klein-Quartett
»Jagd auf Rehe«

Sie ist eine der großen deutschen Fernseh- und Kinostars. Wenn die deutsch-iranische Schauspielerin Jasmin Tabatabai in der ZDF-Serie »Letzte Spur Berlin« als Kommissarin Mina Amiri in einer Hauptrolle vor der Kamera steht, schauen regelmäßig Millionen zu.

Aber auch als Sängerin weiß die wandelbare Mimin zu begeistern. Ihr Gesangsdebut gab sie als Rockröhre im Blockbuster «Bandits», zusammen mit Katja Riemann und Nicolette Krebitz.

Für «Eine Frau», ihre erste CD als Jazz- und Chansonsängerin wurde Tabatabai aus dem Stand mit einem Echo-Jazz ausgezeichnet und ihre packenden Liveauftritte reißen Publikum und Presse gleichermaßen mit. Von «Musik voller Zauber und Leichtigkeit» ist da die Rede, von einer Sängerin, die «feinfühlig, stilsicher und pointiert Stimmungen erzeugt». Die Süddeutsche Zeitung nennt Tabatabai im gleichen Atemzug wie Marlene Dietrich und Hildegard Knef: «Es gibt diese Stimmen, die man sofort erkennt, sie haben einfach dieses gewisse Etwas, das sich auf ewig ins akustische Gedächtnis einbrennt».

2020 veröffentlichte sie die dritte CD: »Jagd auf Rehe«. Vielfalt ist das Zauberwort. Auch Jasmin Tabatabai und ihr musikalischer Partner, der Schweizer Musiker, Komponist und Produzent David Klein, geben sich mit ihrem neusten Programm und der Produktion ihrer dritten gemeinsamen CD dieser Prämisse hin. Keine stilistische Grenze, die nicht gesprengt, kein Genre, das nicht erforscht wird. Was jedoch nicht heißt, dass Beliebigkeit herrscht. Ganz im Gegenteil handelt das kreative Gespann Tabatabai/Klein nach Kurt Weills erfrischendem Credo: «Ich habe den Unterschied zwischen ‹ernster› und ‹leichter› Musik nie anerkannt, es gibt nur gute und schlechte Musik».

So darf sich die Zuhörerschaft auf eine meditative Version von Schuberts «Ständchen» freuen sowie auf radikale Neudeutungen von «River Man» (Nick Drake) und «Why» (Annie Lennox). Eine soulige Interpretation von «Sei mal verliebt» (Hildegard Knef/Cole Porter) im Dreivierteltakt findet genauso ihren Platz wie «Schlafen gehen», ein gänzlich unbekanntes Juwel des Burgschauspielers und Kinderbuchautors Martin Auer.

Ein Reinhard Mey-Song ist seit Tabatabais erster CD eine lieb gewonnene Verneigung vor dem kongenialen Berliner Liedermacher, dieses Mal ist er mit «Männer im Baumarkt» vertreten. Selbst vor einem fast schon ketzerischen Cover des Beatles-Hits «Hey Jude» machen Tabatabai und Klein nicht halt. Dass Tabatabai mit «La Rose» auf Französisch und mit «Shekare Ahoo» (Deutsch: Jagd auf Rehe) auf Persisch singt, versteht sich mittlerweile fast schon von selbst.