Leléka, »Sonce u Serci« Ofenhaus im Alten Gaswerk, Bernau am 24.11.22

Donnerstag 24.11.22
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Ofenhaus im Alten Gaswerk, Weinbergstraße 3, 16321 Bernau

Tickets – Leléka, »Sonce u Serci« Bernau

PreiskategoriePreisAnzahl 
Einzelplatz mit Abstand entspr. der aktuellen Regelungen 25,00 € (+2,00 € Gebühren) 
Ticket für 2-Personengruppe 50,00 € (+2,00 € Gebühren) 
Ticket für 3-Personen-Gruppe 75,00 € (+2,00 € Gebühren) 
Ticket für 4-Personen-Gruppe 100,00 € (+2,00 € Gebühren) 

Informationen

Leléka, »Sonce u Serci = Sonne im Herzen«

Es war ein besonderer Moment. Burghausen im März 2018, Wackerhalle, LELÉKA betraten die Bühne. Am Vorabend war die Band zum Sieger des Internationalen Nachwuchs-Jazzwettbewerbs gekürt worden. Nun konnte sie beweisen, dass die Musiker über das Feuerwerk eines Kurzkonzertes hinaus in der Lage waren, in einer großen Halle ein Publikum zu bezaubern, das sie noch nicht kannte. Es wurde ein Triumph. Denn der ukrainischen Sängerin Viktoria Leléka und ihren drei Mitstreitern gelang es, die Menschen zu beglücken, mit Liedern, die ihre Gegenwart im Jazz der Moderne hatten, ihre Wurzeln aber in der Volksmusik der Ukraine. Bald folgten weitere Wettbewerbe, weitere Erfolge, und so wurde klar, dass die Band, die sich 2016 in Berlin zusammengefunden und bereits beim 6. Global Music Contest creole 2017 in Berlin als Sieger geglänzt hatte, einen Platz in der europäischen Jazzszene für sich beansprucht. Beim Jungen Münchener Jazzpreis 2019 belegte die Band den zweiten Platz.

Wobei Jazz die Idee nur teilweise trifft, die hinter der Musik steht. Er ist die gestalterische Basis, rhythmisch und formal auf der Grundlage improvisierender Freiheit. Harmonisch jedoch finden sich kammerjazzige und folklorehafte Elemente. Melodisch, in der Artikulation und Phrasierung folgt Viktoria Leléka klar und markant volksmusikhaften Vorbildern ihrer ukrainischen Heimat. Für sie ist es das Zentrum der Musik und das macht auch deren Strahlkraft aus. Denn es geht nicht um eine Färbung, sondern um eine Verbindung der Traditionen, bis hinein in die Feinheiten der Emotion, die ihre Stimme auch über die Sprache hinaus vermittelt. Von Anfang an haben ihr der Bassist Thomas Kolarczyk und der Schlagzeuger Jakob Hegner bei der Umsetzung des Konzepts geholfen, seit 2019 gehört außerdem der Pianist Povel Widestrand zum Team von LELÉKA (was auf deutsch übrigens „Storch“ bedeutet, ein ukrainisches Symbol für Frühling, Glück).

Das Kulturherbst-Team ist begeistert von der Musikalität und Intensität der 4 jungen Musiker. Gleichzeitig sind wir voll Neugier auf die sehr indiviuelle Interpretation traditioneller ukrainischer Volkslieder durch dieses europäische Ensemble.

„Eine Stimme mit Aura und einem hellen, weichen Klang voll fesselnd natürlicher Kraft. Ganz archaische und starke menschliche Botschaften hatte das Konzert dieser Band zu bieten – und nach dem Antikriegsstück verharrt das Publikum 20 Sekunden in atemloser Stille. Wenn Musik das schafft, noch dazu in einem Saal für über 1.000 Zuhörer, wie der Wackerhalle in Burghausen, dann hat das seine Gründe.“
BR Klassik