BUKAHARA & Trouble Notes beim Kulturherbst-Open-Air Stadtpark Bernau, Bernau am 05.09.20

Samstag 05.09.20
Einlass: 18.15 Uhr, Beginn: 19.30
Stadtpark Bernau, Berliner Straße, 16321 Bernau

Tickets zu BUKAHARA & Trouble Notes beim Kulturherbst-Open-Air Bernau

PreiskategoriePreisAnzahl 
Freie Platzwahl mit Abstands- und Hygienregeln26,50 € (+2,00 € Gebühren) 

Informationen

The show must go on – ein hoffnungsfrohes aber "geregeltes" Sommer-Open-Air mit Abstand & Hygiene als Auftakt für einen hoffentlich prall gefüllten Bernauer Kulturherbst

BUKAHARA und The Trouble Notes spielen eventuelle Corona-Depressionen klar an die Wand

Vier Künstler, drei Kontinente, ein gemeinsamer Nenner. Ihre Musik erscheint wie ein Manifest der puren Lebensfreude.
Was Bukahara auf ihren Konzerten abliefern, zeugt von einer Band, die sich nicht nur auf musikalischer, sondern auch auf menschlicher Ebene gefunden hat. Doch ist es auch die Fusion verschiedener Musiktraditionen, der eigensinnige Kompositionsstil und die hingebungsvolle Verzahnung von Handwerk und Leidenschaft, die Bukahara zu dem machen, was sie sind: ein Juwel der deutschen Popkultur.
Vor zehn Jahren, als die Viererbande neben Straßenmusik noch Jazz in Köln studierte, ging die Reise unter dem Namen Bukahara los. Seitdem haben sich die vier Freunde mit scheinbar barfüßiger Leichtigkeit vom Straßenrand zum Headliner von großen Festivals und internationalen Konzerten hochgespielt. Nichtsdestotrotz ist das Quartett seiner unkonventionellen Ader treu geblieben und hat sich seine musikalische Neugier stets beibehalten. Passend zu ihrem rätselhaften Bandnamen – der in keinem Wörterbuch der Welt zu finden ist – lässt sich ihre Musik in keine Schublade zwängen. Mit dem Einsatz von Geige, Kontrabass, akustischer Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune spazieren die Multiinstrumentalisten nonchalant von Genre zu Genre ohne sich aktuellen Trends anzupassen.
Die musikalische Vielseitigkeit zeigt sich nicht zuletzt dann, wenn die Geige zur Mandoline wird, das Sousaphon den Bass übernimmt und der Sänger auf einmal von der Gitarre zum Schlagzeug wechselt. Dabei finden sich ruhige Folk-Balladen ebenso im Repertoire wie wild tanzbare Klangexplosionen mit osteuropäische anmutenden Klängen, türkischen Rhythmen oder Fragmenten nordafrikanischer Musik. Getragen von den Melodien der leicht rauen, markanten Stimme des Leadsängers verflechten sich Sounds aus aller Welt zu klugen, stimmigen Arrangements. Die Stücke sind komplex und von hoher Virtuosität, bleiben jedoch stets tanzbar und zugänglich. Das Resultat ist eine eingängige, aber nicht minder raffinierte Popmusik. Trotz Ihrer beachtlichen Erfolge bleibt die Band bis heute bewusst unabhängig von großen Labels und zieht es vor ihren eigenen Weg zu gehen. Dieser Einstellung bleibt die Band auch mit ihrem vierten Studio-Album treu: Die Independent-Produktion ist im Frühjahr auf ihrem eigenen Label „BML records“ erschienen und wird auf der LIVE TOUR im Herbst 2020
das erste Mal dem Publikum vorgestellt. Wohin wird die Reise gehen? Bleiben wir gespannt, denn nur eines ist klar: Bukahara werden sich immer wieder in neue Abenteuer stürzen, um die Zuhörer in unermüdlicher Manier zu verzaubern.

The Trouble Notes, das Enfant-Terrible aus Berlin, hat sich zum Ziel gesetzt, fernab von Grenzen ihre eigene Definition von Musik und Musikdasein zu leben. Zu dritt bereisen sie die Welt und ihre Wanderlust spiegelt sich auch in ihren Kompositionen wider. Mit Violine, Gitarre und Percussion-Beats kreieren die Virtuosen eine performancereiche Instrumentalmusik, die traditionelle Elemente aus Klassik, Gypsy, Flamenco und Jazz mit den Trends des 21. Jahrhunderts vermischt, oder wie sie es nennen: World Indie Fusion.
Ohne Sprachbarrieren und mit über 200 Shows im Jahr, egal ob als Straßenmusiker oder Festival Headliner, erspielen sich die Trouble Notes Publikum um Publikum. Ihre Musik erzeugt Visionen, erzählt die Geschichten der drei Musiker und der Menschen, die ihnen auf ihren Reisen begegnet sind. Dazu braucht sie keine Worte. Sie schafft das von ganz allein.
Sie eröffnen hoch energetisch diesen beschwingten Spätsommerabend.